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Die Auswertung unterschiedlicher Informationen
aus dem familiären Bereich und der allgemeinen Familienforschung ergibt folgende
Arbeitshypothese zur Entwicklung und Verbreitung der Familien Szczuka / Sczuka
(als Mehrzahl Szczuki):
Die Familien Szczuka / Sczuka gehören dem
Wappenstamm Grabie an. Dies ist ein Wappenstamm mehrerer Familien, die um 1300 A. D.
unter König Wenzel II. (Böhmen und
Polen) von Böhmen nach
Polen / Masowien zogen und auf polnischem / masowischem sowie auf preußischem Hoheitsgebiet
ansäßig wurden (Karte).
Der Vater von Wenzel II., König Ottokar II.
(von Böhmen),
beteiligte sich an zwei Kreuzzügen des Deutschen
Ordens gegen die Prußen.
Daraus leitet sich vermutlich folgende
Wanderungsbewegung der Familien Szczuka / Sczuka ab:
von Böhmen aus in Richtung Hultschiner Ländchen
(Sczuka / Hultschin) und
Oberschlesien (Sczuka / Ratibor), von dort weiter in Richtung
Masovien (bestand als Herzogtum bis 1526). Hier teilen sich die Familien in einen
westpreußischen Zweig (nachgewiesen
um 1325 in Westpreußen im
Kreis Strasburg,
Ort Szczuka) und einen
Ostpreußischen Zweig (nachgewiesen ab
1656 in Ostpreußen im Kreis Johannisburg,
Ort Bogumillen).
Anmerkungen zu
dieser Arbeitshypothese von Wolfgang Brozio
weitere Hinweise
zum Namensvorkommen von Helmut Kowalewski

Obige Hypothese wird zusätzlich durch folgende
Quellen gestützt:
Szczuka / Sczuka - Polnisches Adelsgeschlecht des Wappens
Grabie.
Adeliger Grundbesitz in Westpreußen 1700-1800:
Folgende Namen kommen in westpreußischen Vasallenlisten und Grundbüchern vor:
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Erscheint In der Vasallenliste von Westpreußen aus dem
Jahre 1772
als "Wojewodschaft Culm, Distrikt Culm, ein Mathias Szczuka." |
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Nochmals in der Vasllenliste des Kreises Culm von 1789
als: "Dom. [vermutlich Dominik] von Sczuka besitzt das Gut Tittlewo sowie Ant.
[vermutlich Anton] von Sczuka besitzt die Güter Niemzyck und Batlewo." |
Quellenhinweis:
http://home.foni.net/~adelsforschung2/preuss1.htm.
Holsche führt nun in seiner statistischen Übersicht von
Westpreußen, Berlin 1807, auf:
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Güter Batlewo und Nimyck gehören dem Herrn von
Gansiorowski. Ihr Wert beträgt 20.078 Reichsthaler.
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Gut Tillewo gehört dem Herrn
von Szizuka [= Szczuka] mit einen Wert von 3.180 Reichsthaler.
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Dann wird der Name Szczuka in der Datei des Genealogen
Gallandi für Ostpreußen geführt:
Bestand XX. HA, Nr. 2178, Seite ... Historisches Kgl. Preußisches
Staatsarchiv Königsberg. Diese Aktennummer umfaßt die gesamte Stammtafelsammlung
des Genealogen Gallandi. Sie enthält über 3.900 handschriftliche Genealogien
eine der bedeutendsten Adelsforscher des 19. und 20. Jahrhunderts für das
Territorium Ostpreußen. Die Angaben beziehen sich auf die Seiten des roten
Findbuches von Dr. Hartmann mit der Aufschrift "XX. HA Findbuch Sammlung
Gallandi Nr. 2178". Innerhalb des Findbuches findet man vor Ort auf den
entsprechend genannten Seiten die Angaben, mit denen sich die gesuchte
Einzelgenealogie in dem Bestand verorten läßt. Die Genealogien selbst befinden
sich auf Mikrofilmen. (Quelle: Internetseite
www.edelleute.de)
Es handelt sich z. T. auch um ein ev. Adelsgeschlecht. Szymon
Konarski hat sie in seinem Buch: Szlachta Kalwinska w Polsce, Warszaw
1936, auf den Seiten 26, 195, 290 erwähnt. (Quelle: Index by Darius von Guttner Sporzynski
http://cefha.org/pl/gi/nobility/pnpl-1.html).
Der Name Sczuka erscheint weiter in:
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Archiv für Sippenforschung und alle verwandten Gebiete. Nr. 6 von 1929.
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Dr. Birch-Hirschfeld: Bauernlisten aus dem
Fürstentum Ermland von 1660 und
1688. Braunsberg 1937.
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weitere Informationen zum Familienamen Szczuka / Sczuka:
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Szczuka (diverse):
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Stanisław Antoni Szczuka 1688–1699:
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Literatur: Urzednicy wojewodztwa Lubelskiego XVI-XVIII wieku, von A. Gasiorowski, Seite 52:
Stanislaw Antoni Szczuka referendarz kor. 1688, podkanclerzy lit. 1699, war
ab 10. Juni 1687 Starost von Stolnik in der Wojewd. Lublin. [Quelle dazu:
Archiv der alten Akten in Warschau, Arch. Publ. Pot. 163a, t.14, k.150] Er
starb am 19 Mai 1710. [Quelle dazu: I. Grajewska: S.A. Szczuka, Warschau
1989, Seite 33].
Das Buch beschäftigt sich mit den Würdenträger der Wojewodschaft Lublin
(Kleinpolen) für die Zeit des 16. bis 18. Jahrhunderts. Der o. g. Szczuka ist
erstmals am 10. Juni 1687 als Starost, ein Verwalter der königlichen Güter,
von Stolnik in Erscheinung getreten. Bereits 1688 ist er Referendar am Hofe
und schließlich ab 1699 Vizekanzler von Litauen. Eine Frau Grajewska hat über
ihn ein Buch geschrieben.
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 | Ostpreußen:
 | Landesteile:
Masuren |
 | Regierungsbezirke:
Allenstein
 | Kreise: Johannisburg,
Lyck,
Lötzen |
 | Orte:
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Johannisburg -
Bogumillen (Brödau),
Dziadowen-Wrobeln (Königstal),
Dmussen (Dimussen),
Jegodnen (Balkfelde),
Kurwien,
Ribittwen (Ribitten); |
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Lyck - Marczynowen (Martinshöhe),
Neuendorf, Ostrokollen (Scherfenrade), Popowen
(Wittingen),
Postken,
Zielasen (Zielhausen); |
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Lötzen - Königsfließ; |
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 | Kirchspiele:
Kumilsko (Morgen);
Johannisburg; Lyck;
Ostrokollen (Scherfenrade) |
 | Familiennamen:
 | Sczuka,
alternative Schreibweise: Czucka, Szuka, Szczuka;
mit Sczuka verwandt:
 | Christofzik, alte Schreibweisen vor 1900:
Christophzik, Christophczik, Cristoscik, Cristoscigk, Kristoscik, Cristosczig, Christosczigk;
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 | Konstanty; |
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 | Schlesien:
 | Landesteile: Oberschlesien / Ostoberschlesien
 | Kreise: Hultschin, Groß-Strehlitz, Leobschütz, Tost-Gleiwitz,
Ratibor, Rybnik |
 | Orte:
 | Hultschin, Gleiwitz (Tost,
Koty), Herrenkirch (Rudnik), Paulsgrund (Pawlau), Rainfelde (Herzoglich
Zawada), Ratibor, Rybnik |
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 | Familiennamen: Sczuka,
alternative Schreibweisen: Szczuka, Schczuka |
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 | Pommern:
 | Orte: Labes |
 | Familiennamen: Sczuka, alternative Schreibweisen:
Szczuka |
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Im Rahmen der Familienforschung Sczuka sind Teile folgendender
Stammlisten entstanden:
| Familienname: |
Zeitraum: |
Landesteil / Kreis / Ort: |
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ab 1656
ab 1656 |
Ostpreußen / Johannisburg / Bogumillen
Ostpreußen / Johannisburg / Bogumillen |
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ab 1911
ab 1869 |
Ostpreußen / Johannisburg / Bogumillen
Ostpreußen / Johannisburg / Bogumillen |
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ab 1905
ab 1870 |
Ostpreußen / Johannisburg / Bogumillen
Ostpreußen / Johannisburg / Bogumillen |
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|
ab 1920
ab 1830
ab 1880
ab 17..
ab 1890 |
Ostpreußen / Johannisburg / Bogumillen
Ostpreußen / Johannisburg / Pilchen
Ostpreußen / Johannisburg / Skodden
Ostpreußen / Johannisburg / Gutten
Ostpreußen / Johannisburg / Dupken |
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ab 1760
ab 1870
1720-1734
1753-1828
1910-1945 |
Oberschlesien / Ratibor / Hultschin
Oberschlesien / Ratibor / Rainfelde
Oberschlesien / Gleiwitz / Tost, Koty
Ostpreußen und Oberschlesien
Ostpreußen und Oberschlesien |
Diese Tafeln enthalten eine Vielzahl unterschiedlicher
Nachnamen der jeweils zweiten Partner und Namensänderungen durch Heirat der weiblichen
Nachkommen.
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Falls Sie, lieber Internet-Nutzer, über
Informationen zu den oben aufgeführten Familien verfügen, oder Ergänzungen
zu den Themen dieser Homepage machen können, setzten Sie sich bitte mit dem
Herausgeber in Verbindung. - Danke.
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