Die Tätigkeit
der 4. Batterie F.A.R.82 im Grenzschutz 1914.
Von Major a. D. Franzki, damals Batteriechef 4, 82.
Pressebericht vom 10. August 1914:
Der Krieg an der ostpreußischen Grenze. Gestern versuchte bei
Bialla eine russische Kavalleriebrigade die deutsche Grenzschutzabteilung anzugreifen;
sie wurde aber mit beträchtlichen Verlusten zurückgeworfen. 8 Geschütze und mehrere
Munitionswagen fielen in unsere Hände. Unsere Verluste sind gering.
Am 30. Juli war noch in Rastenburg die übliche Sommer-Probemobilmachung
vorgenommen worden, die Sachen lagen noch in Haufen ungeordnet auf den Kammern,
als am 31. Juli, mittags, ich saß gerade bei Tisch, der Befehl zur sofortigen Marschbereitschaft
eintraf. Abmarsch um 8 Uhr abends. Ich ging noch einmal in die Kaserne, sah aber
sofort, daß für mich nichts zu tun war. Ich konnte nur die Maschine sich abwickeln
lassen im Vertrauen, daß die einzelnen Organe ihre Sache schon machen würden. Die
erste Probe auf die Selbsttätigkeit der Unterführer; sie haben sie glänzend bestanden.
Wenige Stunden blieben für die eigenen Vorbereitungen, schnell waren sie vergangen,
die Abschiedsstunde von Frau und Kindern schlug, nochmal zurückgewinkt aus dem Krümperwagen,
dann lag eine lange glückliche Vergangenheit hinter, eine neue ungewisse Zukunft
vor einem, deren Größe und Schwere nur wie ein banges Ahnen durch die Brust zog.
Um 7,45 Uhr war ich bei der Batterie, es stand alles in bester Ordnung fertig zum
Abmarsch, ich ritt noch einmal durch die Batterie, sah meinen Leuten in die Augen,
um 8 Uhr wurde aufgesessen. Der Regimentskommandeur, Oberstleutnant Plantier mit
dem Regimentsadjutanten, Oberleutnant Platz erschienen. In kurzen Worten wies der
Kommandeur auf die Bedeutung des Augenblicks hin, drei Hurras auf den obersten Kriegsherrn,
dann setzte sich die Batterie in Bewegung, an der Spitze die Kommandeure, zum letzten
Male durch die alte liebe Garnisonstadt Rastenburg, die ihrer vierten Batterie in
hellen Scharen das Geleit gab. Beim Abbiegen in die Heiligelindener Chaussee letzter
Vorbeimarsch vor dem Kommandeur, ein letztes Händeschütteln »Machen Sie Ihre Sache
gut, auf Wiedersehen vor dem Feinde!« Dann nahm uns der wundervolle Sommerabend
auf, die Ruhe der uns umgebenden Abendlandschaft wirkte erlösend auf die angespannten
Nerven. Nach einem Nachtmarsch über das schöne Heiligelinde trafen wir im ersten
Morgengrauen in Bischofsburg, unserem vorläufigen Bestimmungsort ein, wo wir uns
beim II. Batl. I. R. 151 zu melden hatten und im Exzerzierschuppen des Bataillons
untergebracht wurden. In B. erlebten wir das Eintreffen des Mobilmachungsbefehls.
Er wurde von der Bevölkerung ruhig und gefaßt aufgenommen, doch erlebten wir in
dem kleinen Grenzstädtchen nichts von der Begeisterung, wie sie in dem übrigen Deutschland
in diesen Tagen geherrscht hat. Das Gefühl, daß man an der Grenze schweren Tagen
entgegenging, ließ eine solche nicht aufkommen. Bereits in der Nacht vom 2. zum
3. wurde die Batterie mit dem Bataillon zusammen per Bahn nach Lötzen befördert,
wo sie in der Nacht um 1 Uhr eintraf. Von dort gings im Fußmarsch über Arys zunächst
nach Drygallen. Gleich hinter Lötzen hatten wir die ersten Kriegseindrücke, die
ersten Flüchtlingskolonnen von der Grenze, die mit Sack und Pack und großen Viehherden
dem schützenden Lötzen zustrebten. Unterwegs stießen wir mit dem I. R. 147 zusammen,
dem wir während der ganzen übrigen Grenzschutzzeit unterstellt blieben. Das sonst
so von Leben erfüllte Arys lag unheimlich öde da, man merkte, daß es von den letzten
übenden Truppen in aller Eile verlassen war, auch die Bevölkerung war schon zum
Teil geflüchtet. Es hatten sich am Horizont bereits die ersten Kosacken gezeigt
und die ersten Schrecken verbreitet. Der Kommandant des Lagers war sichtlich erleichtert
über unsere Ankunft. So überquerten wir im Kriegsmarsch den alten vertrauten Uebungsplatz,
den wir erst vor 5 Wochen verlassen hatten. Jetzt bekam man zum ersten Mal das Gefühl,
daß man im Kriege war. Es wurde mit Sicherung marschiert und beim Marsch durch die
Drygaller Forst verbreitete sich das unsinnige Gerücht, daß die Russen Minen gelegt
hätten. Abends wurde in Drygallen Quartier bezogen und zwar in dem innerhalb des
Städtchens liegenden Gut, das von seinen Bewohnern Hals über Kopf verlassen war.
Am nächsten Tage, dem 5. August, wurde der Vormarsch ohne Zwischenfall nach Bialla
fortgesetzt, unserm Standquartier für die nächsten 14 Tage des Grenzschutzdienstes.
Die Pferde bezogen Quartier im Stadtgut, das Gutshaus selbst hatten die Russen im
Vorbeireiten mit Brandraketen in Brand geschossen. Trotzdem war die Bevölkerung
noch größtenteils in der Stadt. Bialla wurde Hauptquartier des Detachements Nitsch,
Kommandeur I. R. 147. In der Stadt lagen eine Kompagnie des II./I. R. 147 (Beerbohm),
die 2. Drag. 11 und die 4./82, während die anderen Kompagnien des II./147 als Vorpostenkompagnien
auf den Straßen gegen die Grenze vorgeschoben waren. Gleich der erste Nachmittag
brachte das erste Zusammentreffen mit dem Feinde. Feindliche Kavallerie war von
Szuczyn über die Grenze gekommen und hatte wieder einmal gebrandschatzt. Das Detachement
Bialla rückte zur Vertreibung des Feindes über Rollken vor und es entwickelte sich
zwischen Rollken und Ladigowen ein kleines Gefecht, in dem auch die Batterie eingesetzt
wurde. Sie schoß zunächst gegen eine abgesessene feindliche Kavallerie, lag gut,
sodaß der Feind seine Stellung sehr bald räumte, wurde dann aber plötzlich von einer
jenseits der Grenze bei Czarnowek stehenden feindlichen Batterie unter Feuer genommen.
Der Feind hatte sich sehr schnell gegen unsere Randstellung eingeschossen und lag
sehr gut mit seinem Schrappnellfeuer. Die in die Batterie einschlagenden Schrappnellkugeln
prasselten gegen die Schilde und es schien Ernst zu werden. Aber es dauerte nicht
lange bis man merkte, die Sache ist nicht so schlimm, es macht mehr Skandal als
Gefahr dahinter steckt. Ich nahm alsbald das Feuer gegen die Batterie auf, die an
einem Wege ganz offen stand. Die Entfernung war aber über 5.000 Meter, sodaß unser
Bz. nicht mehr reichte und auch der Az. keine erkennbare Wirkung hatte. Ich schoß
dann in das Dorf hinein, dem den dicken Staubwolken nach anscheinend Kavalleriekolonnen
zustrebten. Es ging in Flammen auf und hatten wir uns wenigstens insofern schadlos
gehalten. Das Gefecht flaute allmählich ab und das Det. kehrte nach Bialla zurück.
Die Batterie hatte einen Leichtverwundeten (Uffz. Schidlowski). Das war unsere Feuertaufe.
Sie ließ bei uns insofern kein besonders erhebendes Gefühl aufkommen, als wir auf
dieser für unsere Feldkanonen zu großen Entfernung doch zu wenig sichtbaren Erfolg
gehabt hatten. Und wenn dieser Erfolg den Russen bei dem Feuer gegen meine Batterie
allerdings auch gänzlich versagt geblieben war, so konnten wir doch das Gefühl einer
gewissen Unterlegenheit bei großen Schußweiten nicht los werden. - Der nächste Tag,
der 6. August, verlief ohne Zwischenfall. Der Russe hatte nun gemerkt, daß wir da
waren und verhielt sich ruhig. Am 7. abends trafen die Ergänzungsmannschaften und
Pferde mit dem fünften und sechsten Geschütz ein. Für den 8. vormittags, einen Sonntag,
hatte ich zum ersten Mal Ausrücken und Exzerzieren der mobilen Batterie angesetzt.
Der steten Alarmbereitschaft wegen durfte man sich nicht weit von der Stadt entfernen.
Ich ging mit der Batterie auf einer Höhe dicht südlich Bialla in Stellung und wir
hatten ungefähr eine Stunde exerziert, als plötzlich von der Grenze her Infanteriefeuer
hörbar wurde, erst vereinzelt, allmählich aber stärker werdend. Man sah auch Meldereiter
von den Dragonern nach Bialla zurückjagen. Es war klar, es war vorne etwas im Gange.
Ich ließ die Batterie aufprotzen und rückte an den Südostausgang von Bialla auf
den Weg nach Belzonzen, um mich zunächst dort bereitzustellen. Es läuteten gerade
die Kirchenglocken. Kaum waren wir dort angekommen, als aus südlicher Richtung feindliche
Artillerie ihr Feuer anscheinend gegen unsere Vorpostenkompagnie südlich Belzonzen
eröffnete. Bei näherem Hinsehen erkannte ich zu meiner Ueberraschung die feindlichen
Geschütze ganz deutlich vom Pferde aus ohne Glas auf den den südlichen Horizont
abschließenden, ziemlich markanten, mit Kusseln und einzelnen Kiefern besetzten
Höhen südlich Belzonzen. Die Entfernung war nicht groß. Zeit zum Ueberlegen war
nicht, es mußte sofort gehandelt werden, denn ich stand wie auf dem Präsentierteller.
Also Trab, um erstmal in der Schlenke vor mir zu verschwinden, um dann hinter der
nächsten Höhe halbwegs zwischen Bialla und Belzonzen dicht westlich des Weges in
Stellung zu gehen. Ich kann wohl sagen, daß diese fünf Minuten nicht zu den angenehmsten
meines Lebens gehört haben, denn ich mußte jeden Augenblick damit rechnen, daß der
Gegner, auf uns aufmerksam geworden, sein Feuer auf die in Stellung gehende Batterie
- das lohnendste aller Ziele - überschwenkte und uns zur Strecke brachte, ehe wir
uns unserer Haut wehren konnten. Aber nichts geschah, der Gegner war anscheinend
so mit seinem Feuer gegen die Vorpostenkompagnie beschäftigt, daß er unser Vorgehen
nicht bemerkte. Er hatte augenscheinlich nicht damit gerechnet, sich so schnell
einem artilleristischen Gegner gegenüber zu sehen und es zunächst anscheinend nur
auf einen kurzen Ueberfall auf die Vorpostenkompagnie abgesehen. Nur so kann man
sich sein offenes sorgloses In-Stellung-Gehen erklären, das sonst mit dem späteren
Verhalten der Russen in den Schlachten bei Tannenberg und den masurischen Seen in
Widerspruch stehen würde, wo sie sich bereits in der geschickten Auswahl verdeckter
schwer auffindbarer Artilleriestellungen als Meister zeigten, von denen man in dieser
Beziehung nur lernen konnte. Vielleicht hatte sie auch unser wirkungsloses, anscheinend
wenig eindrückliches Schießen am 5. August so leichtsinnig gemacht. Wir kamen, wie
gesagt, unbeschossen in die Stellung und ich konnte nun meinen Gegner genauer ins
Auge fassen. Es waren neun Geschütze, eine Batterie zu sechs und mit geringem Abstand
daneben eine Halbbatterie zu drei Geschützen auf eine Entfernung von 2.500 Meter
in offener Stellung deutlich erkennbar, also ein Ziel, wie man es sich schöner nicht
vorstellen konnte. Ich stand in der damals üblichen, mit Unrecht so beliebten Randstellung,
die aber in diesem Fall das einzig mögliche war, da ich keine Sekunde verlieren
durfte, also auch dem Feinde beim Feuern deutlich erkennbar. Nun konnte das Duell
beginnen: Auge in Auge bis zur Kampfunfähigkeit eines der beiden Gegner, denn darum
handelte es sich hier in einem so ausgesprochenem Maße, wie ich es nicht noch einmal
im Kriege erlebt habe. Der Gegner war mir allerdings um die halbe Geschützzahl überlegen;
außerdem stellte sich später heraus, daß er die zweite Halbbatterie der zweiten
Batterie noch in Reserve hatte. Ich schoß mich schnell mit Schrappnells Bz. ein
und jagte ihm erst einige Schrappnells Bz-Gruppen in die Batterie, um ihn zunächst
zu ducken. Dann ging ich aber sehr bald zum Granatfeuer über, um ihm in wohlgezielten
Punktschießen den Garaus zu machen. Oberleutnant Methner gab ich dabei den Auftrag,
mit dem rechten Zug die Bekämpfung der Halbbatterie selbständig durchzuführen. Der
Gegner stellte sehr bald sein Feuer gegen die Vorpostenkompagnie ein, versuchte
noch auf uns überzuschwenken, schoß aber nur einige Schüsse planlos ins Gelände,
ohne in unsere Nähe zu kommen. Nach kurzer Zeit hatten wir ihn so eingewickelt,
daß er sich nicht mehr rühren konnte, Schuß auf Schuß unserer erstklassigen Munition
schlug in seine Geschütze, meine Batterie arbeitete glänzend. Der Gegner faßte jedoch
noch den verzweifelten Entschluß, wohl in einem Moment des Abflauens unseres Feuers
sich durch Aufprotzen der Vernichtung zu entziehen. Es ist unverständlich, daß er
dazu nicht vorher seine noch in Reserve befindliche Halbbatterie gegen uns einsetzte,
um sich Luft zu machen. Anscheinend hatte man drüben den Kopf verloren. Die Halbbatterie
trat erst später für einen kurzen Augenblick auf, gab jedoch ebenfalls nur einige
Schuß planlos ab. Man sah plötzlich die Protzen im Galopp herankommen. Wie mir nachher
Rittmeister v. Voigt, der Führer der 2. Drag. 11, der die ganzen Vorgänge aus der
Flanke beobachten konnte, erzählte, mußte der russische Wachtmeister seine Fahrer
mit der Knute vortreiben. Ich ging sofort zum Schrappnell Bz. zurück und Gruppe
auf Gruppe schlug in die feindliche Batterie. Man konnte deutlich sehen, wie die
Gespanne zusammenbrachen. Nur den beiden äußeren Geschützen ist es gelungen, anscheinend
nach der Seite fortzukommen. Nun herrschte die Ruhe des Kirchhofs, wir konnten unser
Feuer einstellen und bald sah man die Vorpostenkompagnie 7/147 gegen die Batterie
vorgehen. Es fiel kein Schuß mehr aus ihr und die Kompagnie konnte sie kampflos
in Besitz nehmen. Trotzdem mußte die vierte Batterie sich mit der Kompagnie in den
Ruhm und auch in die ausgesetzten Prämien teilen. Wir rückten noch mit den inzwischen
eingetroffenen Komp. des II/147 nach Süden gegen die Grenze vor, ohne jedoch noch
auf Feind zu stoßen, er hatte sich, wie später Einwohner der Grenzdörfer erzählten,
ziemlich panikartig über die Grenze zurückgezogen. Es handelte sich um den Vorstoß
einer russischen Kavalleriebrigade mit zwei reitenden Batterien. Auf dem Rückwege
nahmen wir die feindlichen sieben Geschütze und eine größere Anzahl Munitionswagen
mit und brachten sie im Triumph nach Bialla. Es sah schauerlich aus in der russischen
Batteriestellung, auch der russische Batteriechef, ein Riese von Gestalt, lag hingestreckt
und hatte seinen Leichtsinn und seine anscheinend nicht sehr hohen militärischen
Fähigkeiten mit dem Tode büßen müssen. Es war mir klar, daß menschlichem Ermessen
nach ich und nicht er auf der Strecke liegen mußte, denn die Chancen waren voll
für ihn gewesen. Die russischen Geschütze wurden noch am selben Abend nach Allenstein
verladen und haben dann als erste eroberte Geschütze des östlichen Kriegsschauplatzes
in Berlin ihren Einzug durch das Brandenburger Tor gehalten. Der Feind rührte sich
seit diesem Zusammenstoß nicht mehr, die Tätigkeit erschöpfte sich in kleinen Patrouillenplänkeleien
der Kavallerie und der Radfahrer. Nur der 2. Drag. 11 gelang es nochmals, eine feindliche
Schwadron beim Abfüttern zu überraschen und sie aufzureiben. Am 10. August stieß
auch der Abteilungsstab II/82 und die sechste Batterie zum Det. Nitsch nach Bialla.
Die letzten Tage konnten ohne kriegerische Unterbrechung der Ausbildung der Batterien
gewidmet werden. Am 19.8. schlug die Abschiedsstunde von Bialla, das Det. Nitsch
wurde von Johannisburg nach Ortelsburg zur Versammlung des XX. Korps verladen, um
größeren Ereignissen entgegengeführt zu werden. Es war ein niederdrückendes Gefühl,
die Stadt und ihre tapferen Bewohner, mit denen uns die Ereignisse der letzten Wochen
so innig zusammengeführt hatten, schutzlos sich selbst überlassen zu müssen. Ein
großer Teil der Bevölkerung verließ im Bergungszug gleichzeitig mit uns die Stadt.
Die Batterien haben in späteren Kriegsjahren oft vor sehr vielen
schweren Situationen und vor unvergleichlich schwierigen Aufgaben gestanden und
sie erfolgreich gelöst. Ihre besondere Bedeutung erhalten die Tage von Bialla dadurch,
daß es sich um das erste Zusammentreffen mit dem Feinde handelte, wo sich die Kräfte
zum erstenmal gegenseitig messen mußten. Es gab unseren Leuten das Bewußtsein unseres
eigenen Könnens und das Gefühl der moralischen Ueberlegenheit gegenüber unseren
Feinden, ohne das ein Kampf gegen die zahlenmäßige Ueberlegenheit unserer Feinde
nicht möglich gewesen wäre. Es schaffte das gegenseitige Vertrauen zwischen dem
Führer und seiner Truppe. Das Schießen hatte auch auf die Infanterie einen mächtigen
Eindruck gemacht. Es verschaffte uns endlich den nötigen Respekt bei unseren Feinden.
Von den großen Plänen, vom Einbruch großer feindlicher Kavalleriemassen zur Störung
unserer Mobilmachung, und unseres Aufmarsches hatte sich nichts verwirklichen lassen,
denn ebenso wie bei Bialla holte sich der Russe überall die blutigste Abfuhr, wo
er einen gewaltsamen Einbruch versuchte. Der Grenzschutz hatte seine verantwortungsvolle
und schwere Aufgabe voll erfüllt, und wir können mit Stolz gerade auf diese Tage
zurückblicken.