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Johannisburg in Ostpreußen

 
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Geschichte der Kirchengemeinde Groß-Weißuhnen

(1) Die evangelische Kirchengemeinde Augsburger Konfession besteht in Weißuhnen seit 1898. Sie wurde im Zuge der Neuorganisation der Gemeinde in Johannisburg selbständig. Im Jahre 1908 wurde mit dem Bau der Kirche im neugotischen Stil begonnen. Das Gotteshaus konnte 1911 fertiggestellt werden. Auch zwei Kirchenglocken gehörten zum Inventar; jedoch haben sie nicht lange im Turm gehangen. Bald war der Erste Weltkrieg ausgebrochen, und beide Glocken wurden zur Herstellung von Kriegsmaterial geopfert. Sie wurden 1920 durch neue weniger wertvolle Glocken ersetzt.

Hatte die Kirchengemeinde Weißuhnen selbst „nur" dieses Opfer zu bringen gehabt, forderte der Krieg seinen Tribut auf ganz andere Art: Er brauchte Geld und er brauchte Menschen.

Die Namen der Gefallenen stehen auf einer Tafel, das Denkmal vor der Kirche erinnert an ihren Opfertod.

Der Zweite Weltkrieg forderte neue Opfer: eine Glocke wurde wieder der „Materialverwertung" zugeführt, und die Reihe mit den Namen der im Krieg gefallenen Gemeindemitglieder wurde länger. Die Kirche in Weißuhnen hat den Krieg gut überstanden. Das Kirchengebäude blieb unbeschädigt. Die Kirchenbücher aber, die seit 1898 geführt wurden, sind unauffindbar.

Das Pfarrhaus wurde gleich nach Kriegsende einer anderen Nutzung überlassen. Die Kirchengemeinde mußte ihre Selbständigkeit aufgeben und war nun wieder eine Predigtstelle der Johannisburger Kirchengemeinde. Die Mitglieder wurden von den Pastoren aus Johannisburg oder aus Ukta betreut.

Auch heute gehört die evangelische Kirche mit ihren Gläubigen zur Gemeinde in Johannisburg. Mit Unterstützung von Glaubensbrüdern und Schwestern in Deutschland wurden Reparatur- und Instandhaltungsarbeiten und Ergänzungen des Inventars möglich.

Hier finden regelmäßig Gottesdienste für die Gemeindemitglieder und ihre Gäste statt. Die Gemeinde lebt von Spenden ihrer Mitglieder. Sie ist für jede Gabe dankbar.

Das Gotteshaus und die letzten Geistlichen der Kirchengemeinde
 

(2) Diese Kirchengemeinde besteht seit 1898.

Geistliche waren: Heinrich Küll 1898-1909, Rudolf Wisniewski 1910-1922, Paul Melzer 1922-1930, Erich Albrecht August Tiedtke 1939-1945.

Kirchenbücher waren seit 1898 vorhanden.

  
bulletLageplan

Quellen:
Farbbild: Johannisburger Heimatbrief 1999;
Text 1: Johannisburger Heimatbrief 1993, Seite 15; 
Text 2 und S/W-Bild: E. J. Guttzeit, Der Kreis Johannisburg,
Holzner Verlag Würzburg, 1964, Seite 253

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Stand: 22. Juni 2018