Lupken
1483
Gründung als
Dienstgut mit Magdeburgischem Recht.
1656 / 1657
durch den verhängnisvollen
Einfall der Tataren
und Polen wurde auch das Vorwerk Lupken verheert und ausgeraubt, z. T. verbrannt
Sitz des Kammeramtes Johannisburg.
1709-1711
wurde die günstige Entwicklung durch das Auftreten der großen
Pest unterbrochen. Dadurch wurde u. a. das Vorwerk "fast gänzlich von Einwohnern
entblößt".
etwa 1732
siedelten sich Salzburger und Schwaben in Lupken an. Es
entstand der Ortsteil Kolonie Lupken - unter ihnen die Familien Krüger, Kraft,
Giese u. a. Sie sprachen unter einander noch in ihrer Mundart.
1819
Schulgründung.
1920, 11. Juli
Volksabstimmung in Masuren.
Die Einwohner von Lupken haben folgendermaßen abgestimmt:
1939
wurde das Gut Lupken aufgeteilt. Es wurden Siedlungen gebaut.
Die Brennerei Lupken wurde privat betrieben. Die Hauptproduktion, Getreide,
Kartoffeln, Süßlupine, Buchweizen, Fleisch und Wolle waren durch die
Bodenverhältnisse bedingt. Vieh- und Geflügelzucht. Eine wichtige Rolle spielte
die Pferdezucht (Trakehner). Der größte Abnehmer war die Heeresverwaltung.