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Werner Schuka Seit dem 1.8.2011 bin ich offiziell kein Mitglied der Kreisgemeinschaft Johannisburg mehr, da ich wegen schlechten Benehmens ausgeschlossen wurde (siehe Anlage, Seite 4-7). Das heißt in diesen Falle nicht nur aus dem Vorstand und Kreistag ausgeschlossen, sondern auch aus der Kreisgemeinschaft Johannisburg. Dieser Ausschluß ist gemäß §4 der Satzung der KG Johannisburg rechtsgültig und bietet dem derzeitigen Kreisvertreter Solenski folgende Perspektiven. - Das Archiv kann nun endlich aufgelöst werden und diese Bestände sowie die Reste der bereits aufgelösten Heimatstube nach Pisz in Polen verlagert werden. Diese Pläne betreibt er seit über einem Jahr und ich war im Vorstand der einzige, der sich wehemend dagegen gewehrt hat. Solenski will deswegen sogar eine Stiftung (mit dem restlichen Vermögen der KG Johannisburg) einrichten. (Das Schloß im Archiv wurde bereits vor dem 20.7.2011 ausgewechselt, sodaß ich keinen Zugang mehr dazu habe) Die Archivauflösung wurde von Ihm bereits in seinem Grußwort auf dem Regionaltreffen am 1.5.2011 in Düsseldorf öffentlich angekündigt mit folgender Argumentation (Min. 3:20 - 4:05): „Die Landsmannschaft Ostpreußen drängelt, daß wir unser Archiv in Minden auflösen und das Ganze nach entsprechenden Vorgaben – denn das Hauptarchiv der Landsmannschaft Ostpreußen befindet sich in Ellingen – nur die wollen das mundgerecht vorgelegt haben – nur das können wir nicht leisten – denn unsere Ordnung ist etwas anders – wie die Anderen das machen werden, weiß ich nicht. In dem Zusammenhang darf ich Ihnen vermelden: der Kreis Johannisburg steht noch gut da …“ Diese Argumentation mit Bezug auf die LO ist eine glatte Lüge! Im Protokoll der Arbeitstagung der Kreisvertreter (März 2008) heißt es lediglich, daß Lüneburg und Ellingen bereit sind, Museales und Archivalien erforderlichenfalls aufzunehmen, wenn es zu einer Auflösung der Kreisgemeinschaften kommen sollte, damit diese Güter nicht verlorengehen. Soll die KG Johannisburg in diesem Zusammenhang ebenfalls aufgelöst werden? Siehe dazu auch: LO-Beschluss zu Heimatstuben und Archiven - Es stellt jetzt auch keiner mehr die Frage nach den verbliebenen Rechnungen in Zusammenhang der letzten Bucherstellung "Johannisburg in Ostpreußen" in Höhe von 22.000 Euro, die Ulf Wöbcke als Autor im Jahre 2006 auf Wunsch von Willi Reck (damaliger Kreisvertreter) eingereicht hat. Diese Rechnungen wurden nicht bezahlt und sind bis heute "nicht mehr auffindbar". Es muß sich hier zwangsläufig die Vermutung aufdrängen, daß diese Rechnungen zur Deckung anderer, nicht gemeinnütziger Ausgaben genutzt wurden. (Dies wäre nicht der erste Fall in den Kreisgemeinschaften) - Dies nachzuprüfen ist unmöglich, da nur der Kreisvertreter und der Kassenverwalter Einblick in die Konten haben und den übrigen Vorstandsmitgliedern dieser Einblick verweigert wird. Auch eine Kassenprüfung hilft hier nicht weiter, da den Kassenprüfern nur vom Kassenverwalter ausgewählte Positionen vorgelegt werden, und den Prüfern dann nur noch gezeigt wird, wo sie den bereits vorgefertigten Prüfungsbericht zu unterschreiben haben. Solch eine "Prüfung" dauert noch nicht einmal eine halbe Stunde - ich durfte das mal (zufällig) im Jahre 2005 miterleben. - Trotz erheblichem Spendenrückgangs wurden die jährlichen Zuwendungen (Betreuungsfahrt) für den Verein Rosch nicht in gleichem Maße zurückgefahren, sondern seit Jahren in vollem Umgange beibehalten. Es macht ja auch viel Freude, wenn die Vorstandsmitglieder jeden November in Johannisburg den Weihnachtsmann spielen können, auch wenn sie dafür einen Dolmetscher brauchen, um das Geld überhaupt loszuwerden. - Dieses Vorgehen führte dazu, daß in den vergangenen Jahren die Rücklagen der KG Johannisburg erheblich geplündert wurden. - Die Internetdomain www.Kreis-Johannisburg.de war seit Einrichtung im Jahre 2003 im Eigentum der KG Jo, während ich diese als Administrator nur verwaltet habe. Solenski hat am 6.7.2011 dies in der Weise geändert, daß er nun Domaininhaber ist, die KG Johannisburg also nun keinerlei Rechte mehr daran hat. Solenski kann jetzt damit machen was er will, den Namen Kreis Johannisburg auch verkaufen, ohne daß die KG Johannisburg dagegen etwas unternehmen kann. Dies ist ganz krasser Diebstahl, auch wenn dieser nur immaterieller Natur ist. Anmerkung: Solenski hat sich die Änderung der Domain von den übrigen Vorstandsmitgliedern (nicht von mir) sogar im Rahmen einer schriftlichen Abstimmung absegnen lassen. Als ich mit einem Vorstandsmitglied darüber gesprochen habe, ist dies vom Glauben abgefallen und hat gesagt: "Das stand so nicht in der schriftlichen Vorlage und das habe ich in der Art auch nicht unterschrieben". - Die Vorwürfe wegen meiner "Geldgier" habe ich bereits in meinem Schreiben zum fehlerhaften Protokoll vom 31.7.2011, Blatt 2, erläutert (siehe Anlage, Seite 11-14). Diese Liste ließe sich noch beliebig fortsetzten. Diese "Probleme" entstanden mit der "Machtübernahme" von Solenski im Herbst 2009. Siehe auch die beiliegende ePost mit dem Betreff Protokoll der letzten Kreistagssitzung Dortmund, Seite 8-10. Ich bin z. Z. dabei, bei mir aufzuräumen und alles was noch der KG Johannisburg zuzurechnen ist, für die Übergabe fertig zu machen. Wundern Sie sich daher bitte nicht, wenn Sie mich in Dortmund nicht antreffen – wie oben bereits erwähnt bin ich ja kein Mitglied der Kreisgemeinschaft Johannisburg mehr. Vielen von ihnen bleibe ich aber trotzdem freundschaftlich verbunden. Mit freundlichen Grüßen 10. August 2011
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